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<pre>Gegen Augsburg wurde eine 2:0-Führung verspielt, am Spieltag davor reichte im Heimspiel gegen Nürnberg ein 1:0-Vorsprung nicht zum Sieg (Endstand: 1:1) und auch in Frankfurt fiel nach dem Bremer Führungstreffer zwischenzeitlich der Ausgleich.  <p> Zumal das Gästetor momentan ohnehin felsenfest verriegelt scheint. Blicken die Leverkusener doch vor dem Duell in der Veltins Arena auf eine Traumserie von fünf aufeinanderfolgenden „Zu-Null-Siegen“ zurück.  <p>  Musste Schalke vor einem Monat sogar noch das Abrutschen in den Liga-Keller befürchten, ist mittlerweile wieder das oberste Tabellendrittel in Sicht. Jeweilige Siege gegen Augsburg und Mainz genügten, um den Rückstand auf den sechsten Rang auf handliche vier Zähler zu reduzieren. <p> Ausgerechnet im Nordderby gegen den Hamburger SV folgte die nächste Pleite. Skripnik ließ zwar Galvez und Zander auf der Bank schmoren und brachte Lukimya, Gebre Selassie sowie Pizarro, doch die Umstellungen konnten das sehr frühe Gegentor nicht verhindern (Ilicevic in der Minute, Anm.). <p>  Hätte es die Schwaben mit Blick auf die abflauenden Formkurven der beiden Endgegner zweifelsohne schlimmer treffen können, scheint vorab aber dennoch selbst verhaltener Optimismus deplatziert zu sein — immerhin macht dem Deutschen Meister von 2007 aktuell der schlechteste Lauf im Tabellenkeller zu schaffen.  </pre>


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<pre>Dabei hatten die Bremer großes Glück, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gehen mussten. Torhüter Jiri Pavlenka brachte die BVB-Offensive mit seinen Paraden zur Verzweiflung — und wenn er einmal geschlagen war, rettete drei Mal das Aluminium für ihn und Werder.  <p> Die starke Heimperformance zeigten die Stuttgarter auch im Heimspiel gegen die Bayern, obwohl dieses letztlich knapp mit 0:1 verloren ging. Es wäre durchaus ein Unentschieden möglich gewesen, wenn der Elfmeter in der Schlussphase verwandelt worden wäre…  <p>  „Wir haben in Stuttgart und gegen Dortmund praktisch zwei Eigentore produziert. Jetzt stehst du nach zwei Spielen mit einem Punkt da“, sagte Dardai sichtlich enttäuscht. <p> Dazu kommt, dass die Breisgauer mit den Schwaben so ihre Probleme haben. <p>  Gleichwohl droht schon die erste dieser vermeintlich sicheren Kisten deutlich zu machen, dass die Tabelle bisweilen eben doch nur eine bedingte Aussagekraft besitzt: Trotz der bescheidenen Momentaufnahme traten zuletzt auch die Wölfe als verlässliche Punktesammler in Erscheinung.  </pre> 


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<pre> Das nächste Opfer der Leipziger soll nun der SV Darmstadt 98 werden. Galten die „Lilien“ vor der Saison als Abstiegskandidat Nummer 1, wehren sie sich bislang erfolgreich gegen diese Vorverurteilung.  <p> Frust wäre dennoch fehl am Platz. Immerhin ist es den Lilien im Zuge des jüngsten Aufwärtstrends gelungen, mit dem Klub-Rekord von drei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Siegen in der Rückrundentabelle auf den 15. Rang vorzustoßen und damit die eigene Würde wiederherzustellen.  <p>  Da den Klubs das biblische Alter in den vergangenen Jahren zunehmend anzumerken war, trägt das prestigeträchtige Nordderby mittlerweile verlässlich krisenhafte Züge — und auch dieses Mal kommt der Klassiker nicht ohne die allmählich gewohnten Untergangsszenarien aus. <p>  Die Buchmacher rechnen aber ohnehin damit, dass bei den Schwaben nun endgültig der Knopf aufgegangen ist und sprechen sich in weiterer Folge für die Hausherren aus. <p>  Ganz anders die Gladbacher, deren Schwächen zuletzt insbesondere von spielstarken Mannschaften wie Bayer Leverkusen und dem BVB schonungslos offengelegt wurden. Dieser Umstand wiederum dürfte auch TSG-Coach Julian Nagelsmann nicht entgangen sein.  </pre>


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<pre> Von den Statistiken her hätte für Bremen mehr drinnen sein müssen. Die Werderaner hatten mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und mehr angekommene Pässe zu verzeichnen. Den entscheidenden Treffer erzielten allerdings die Niedersachsen, die ausgerechnet im Nord-Derby ihren ersten Sieg feiern konnten.  <p> Der FC Bayern ist Stammgast im Supercup, das Duell am Sonntag ist bereits das fünfte in Serie. Mit Erfolgen steht es allerdings nicht zum Besten, in den jüngsten drei Supercup-Spielen setzte es jeweils Niederlagen. 2015 gewann Wolfsburg, davor zog der FCB gegen die Dortmunder zwei Mal den Kürzeren.   <p> Vor allem der VfL Wolfsburg ist gegen seinen ehemaligen Trainer gefordert. Die Niedersachsen haben zwar aus den ersten drei Partien der noch jungen Bundesliga-Saison sieben Punkte erobern können, doch zuletzt geriet Sand ins Getriebe der Elf von Bruno Labbadia. <p>  Denn unter Maik Walpurgis, der nach dem 10. Spieltag auf den erfolglosen Markus Kauczinski folgte, befindet sich der Tabellen-17. merklich im Aufwind. Vier Punkte aus zwei Spielen lautet die ansehnliche Bilanz unter neuer Leitung.  <p> Aufgrund der guten Ansätze in Bremen halten es allerdings auch wir Wettfreunde für gut möglich, dass Hoffenheim der Mainzer Siegessträhne ein Ende bereitet.  </pre>


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<pre> Das 3:3 bei der Berliner Hertha erwies sich vor allem mit Blick auf den Spielverlauf als bitter: Nach diversen schnellen Treffern schien der Alten Dame schließlich bereits der Zahn gezogen worden zu sein.  <p> Mit der jüngsten Niederlage in Hoffenheim hat sich der freie Fall des FC Schalke naturgemäß noch einmal beschleunigt. Die Gladbacher Fohlen bekommen es in der Veltins-Arena nun sogar mit einem Träger der roten Laterne zu tun.  <p>  Der FC Schalke hat zwar auch keinen Sahnestart in die neue Bundesliga-Saison erwischt, steht aber weitaus besser da als der VfB. Die Elf von Neo-Coach AndrÃ© Breitenreiter hat aus den ersten vier Partien sieben Zähler geholt und blieb zumindest an den drittplatzierten Wolfsburgern dran. Die Bayern und Dortmund sind bereits ein wenig enteilt. <p>  Dass es gegen die sich nach dem Wiederanpfiff steigernden Fuggerstädter dennoch nur zu einem Zähler reichte, ist auf die bis zum Schluss angezogen gebliebene Handbremse zurückzuführen: In gewohnter Weise vermied es Pal Dardai, für einen möglichen Dreier aufs Ganze zu gehen.  <p> Allerdings hat Wolfsburg hat in dieser Bundesliga-Saison erst 7 Mal verloren — genauso oft wie der Tabellen-Vierte Eintracht Frankfurt und ein Mal weniger als RB Leipzig. Somit sitzen die „Wölfe“ nur aufgrund ihrer 13 Unentschieden unten fest.  </pre>


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